Karikaturen zum Rechtsextremismus: Zum Nachdenken anregen

Lars Neuber (re.) und Niels Kohlhaase vom Stadtjugendring Buxtehude gehören zum Organisationsteam der Ausstellung "Oh, eine Dummel" Foto: Kreib
Lars Neuber (re.) und Niels Kohlhaase vom Stadtjugendring Buxtehude gehören zum Organisationsteam der Ausstellung "Oh, eine Dummel" Foto: Kreib

tk. Buxtehude. Das Geschehen nach den Mord in Chemnitz, mutmaßlich durch drei Asylbewerber verübt, und die nachfolgenden teils gewaltsamen Proteste von Rechts, haben diese Ausstellung hochaktuell gemacht: Im Stadthaus in Buxtehude ist noch bis Freitag, 21. September, eine Ausstellung mit Karikaturen zum Thema Rechtsextremismus zu sehen. Organisiert wurde diese Aktion vom Stadtjugendring (SJR) Buxtehude.

"Die Idee hatten wir bereits vor zwei Jahren", sagt Lars Neuber. Die Ausstellung "Oh, eine Dummel" ist schon an verschiedenen Orten in Niedersachsen zu sehen gewesen. "Die Besucher sollen Dinge hinterfragen, sich Gedanken machen", sagt Niels Kohlhaase. Die gleichermaßen satirisch überspitzte und witzige Form der Darstellung sei eine gute Form, um Menschen mit dem Thema Rechtsextremismus zu konfrontieren.

Lorenz Hünnemeyer, einer der Redner während der Ausstellungseröffnung, mahnte: "Die Rechtsextremen sind brandgefährlich." Der ehemalige Buxtehuder CDU-Ratsherr forderte, dass sich die Demokratie selbst verteidigen müsse. Deswegen sei auch eine solche Ausstellung wichtig, denn sie könne Menschen erreichen und zum Nachdenken bringen.
Wie notwendig das ist, zeigt dem SJR die Tatsache, das fast alle Führungen bereits ausgebucht sind.

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