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25

Aug

2018

Danke für euer Engagement! - Tag der Jugendarbeit 2018 - 20.10.2018

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Aug

2018

Ausstellung "Oh, eine Dummel!" in Buxtehude

Wanderausstellung zu Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire                                    - 03.09.2018 bis 21.09.2018

Die Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ gastiert in Buxtehude. Wir laden Sie/euch herzlich ein, die Ausstellung mit euren Verbänden bzw. mit Schulklassen zu besuchen. Hierzu bieten wir 90-minütige Führungen durch die Ausstellung im Stadthaus (Bahnhofstraße 7, 21614 Buxtehude) an.

Die Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ ermöglicht einen besonders jugendgerechten Zugang zu den Themen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit: Anhand von ca. 60 aktuellen Karikaturen von namhaften Künstler/innen, sowie satirischen Fernseh- und Filmbeiträgen, können sich die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher mit den typischen, allzu simplen rechtspopulistischen und rechtsextremen Problemlösungsversuchen und Argumentationsweisen auseinandersetzen und so deren gefährlichen Gehalt offenlegen. Dem Betrachtenden bleibt hier das Lachen förmlich im Halse stecken und dies soll zum Ausgangspunkt genommen werden, um über die Entstehung und über Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nachzudenken und darüber zu diskutieren, wie man dem etwas entgegensetzen kann.

Durch die Führungen erlangen Sie und Ihre Schüler/innen detaillierte Informationen zu den einzelnen Karikaturen und deren Hintergründen. Die Führungen haben eine Dauer von ca. 90 Minuten und sollen außerdem zu einer angeleiteten Diskussion zum Thema Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit anregen.

 

Die kostenlosen Führungen können Sie unter folgender E-Mail-Adresse buchen: ausstellung@sjr-buxtehude.de Bitte geben Sie dabei Ihre Kontaktdaten, die Anzahl der Besucher und mögliche Termine an.

 

Die Ausstellung „Oh, eine Dummel!“ kann in folgenden Zeiträumen besucht werden:

 

Montag: 08:00 Uhr - 17:00 Uhr Führungen nach Absprache

Dienstag: 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Führungen nach Absprache

Mittwoch: 08:00 Uhr - 17:00 Uhr Führungen nach Absprache

Donnerstag: 08:00 Uhr - 18:00 Uhr Führungen nach Absprache

Freitag: 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Führungen nach Absprache

Samstag: 08:00 Uhr . 12:00 Uhr Führungen nach Absprache

 

Im Stadthaus Buxtehude gastiert die Ausstellung vom 3. bis 21. September, Führungen sind vom 10. - 21. September 2018 buchbar. Die Führungen und der Eintritt sind dank der Unterstützung durch den Präventionsrat der Hansestadt Buxtehude und der Sparkasse Harburg-Buxtehude kostenfrei.

 

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns!

 

Sa

04

Aug

2018

Mit Gästen aus Israel Shakshuka kochen

Zum Frühstück gibt’s Shakshuka, serviert vom israelisch-deutschen Küchenteam: (v.l.) Anna Bundt, Patrick Fischbach, Achim Biesenbach, Frank-Christian Harder, Zohar Weissman, Josefine Klein, Niels Kohlhaase und Tali Goldstein Orgil - Foto: Anping Richter
Zum Frühstück gibt’s Shakshuka, serviert vom israelisch-deutschen Küchenteam: (v.l.) Anna Bundt, Patrick Fischbach, Achim Biesenbach, Frank-Christian Harder, Zohar Weissman, Josefine Klein, Niels Kohlhaase und Tali Goldstein Orgil - Foto: Anping Richter

BUXTEHUDE. Die Küche im Jugendgästehaus ist jetzt koscher. Dafür haben die Israelis gesorgt, die im Rahmen eines Austauschs mit dem Stadtjugendring dort abgestiegen sind. Hier berichten sie, wie für den Sabbat gekocht wird und wie sie ihren Besuch in Buxtehude erleben.

 

Tomaten, Paprika, Eier und viel, viel Knoblauch: Das sind die Zutaten, die einen appetitlichen Duft durch das Freizeithaus am Geschwister-Scholl-Platz wehen lassen. Einst wurde das Gebäude als Hitlerjugendheim errichtet. Heute werkeln dort zwei Israelinnen und sechs Deutsche gemeinsam in der Küche. Am Ende servieren sie ein Frühstück, das mehrere kulinarische Grenzen überwindet: Zum „Shakshuka“, den versunkenen Eiern in pikanter Tomatensoße, gibt es – auf Wunsch der Gäste aus Israel – Weißwurst und Brezeln. Sie zeigen sich erstaunt, als die Gastgeber wissen lassen: „In Norddeutschland essen wir so etwas eigentlich gar nicht.“

 

Seit Sonntag sind zehn Leiter öffentlicher Gemeinschaftszentren in Israel zu einem Austausch mit Mitarbeitern des Stadtjugendrings (SJR) in Buxtehude zu Gast. Wie berichtet, hat der SJR das Austauschprogramm mit einer Partnerorganisation in Israel schon 2014 auf die Beine gestellt. Mittlerweile ist dies schon der zweite Mitarbeiteraustausch, dazwischen lagen zwei gegenseitige Besuche von Jugendgruppen.

Die deutschen und israelischen Teilnehmer des Austauschs beim Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen: Vor dem jüdischen Mahnmal haben sie gemeinsam eine Gedenkzeremonie abgehalten.
Die deutschen und israelischen Teilnehmer des Austauschs beim Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen: Vor dem jüdischen Mahnmal haben sie gemeinsam eine Gedenkzeremonie abgehalten.

Jetzt wird der Austausch auf israelischer Seite auf eine breitere Basis gestellt – von der lokalen auf die nationale Ebene. Statt einer örtlichen Organisation sind nun zehn in ganz Israel dabei. Aus jeder von ihnen ist ein Mitarbeiter nach Buxtehude gekommen, um sich mit Kollegen vom Stadtjugendring, der Dachorganisation der Vereine und Gruppen der Buxtehuder Jugendarbeit, auszutauschen. Dabei geht es in Workshops ebenso um fachliche Themen in der Jugendarbeit wie um die Frage, wie ein zeitgemäßes Holocaust-Gedenken für Deutsche und Israelis aussehen sollte. Denn neben Sightseeing in Hamburg und einer Kanutour auf der Este stand bei dem einwöchigen Besuch auch eine Fahrt in die Gedenkstätte Bergen-Belsen an.

 

Die deutschen und israelischen Austauschteilnehmer haben dafür eine Gedenkzeremonie mit Gedichten, Liedern und Gebeten ausgearbeitet. „Wir hatten auch eine beeindruckende Führung mit einer Mitarbeiterin der Gedenkstätte, die sehr sensibel und anschaulich gestaltet wurde“, berichtet Smadar Dromy. Mit ihrem Kollegen David Zur ist sie sich einig: „Das Gedenken an den Holocaust lebendig zu halten, ist sehr wichtig, ebenso der Kontakt von Mensch zu Mensch durch solch einen Austausch.“

 

Wie David Zur berichtet, ist die Entscheidung zu einer Reise nach Deutschland für ihn keine selbstverständliche gewesen: Sein Vater kam aus Rostock, konnte 1939 aus Deutschland fliehen und lernte später in Israel seine Mutter kennen, die aus Polen stammte und ebenfalls dem Holocaust entkommen war.

Jugendarbeit hautnah - das konnte die israelische Delegation bei verschiedenen Stationen wie hier im Kinderforum in der Sagekuhle erleben.
Jugendarbeit hautnah - das konnte die israelische Delegation bei verschiedenen Stationen wie hier im Kinderforum in der Sagekuhle erleben.

Den Spuren jüdischen Lebens gefolgt

 

Auch in Buxtehude sind die Austauschteilnehmer den Spuren jüdischen Lebens in Deutschland gefolgt. Sie haben den alten jüdischen Friedhof im Neukloster Forst an der B73 besucht und dort Andacht gehalten. Wie es Brauch ist, hat jeder auf einer der Grabstellen einen Stein hinterlassen. „Wir hatten nur einen kurzen Halt eingeplant, aber am Ende haben wir auf dem kleinen Friedhof eine ganze Stunde verbracht“, berichtet Achim Biesenbach vom Stadtjugendring, der den Austausch von Anfang an mitgemacht hat.

 

Überhaupt musste vieles spontan umgeplant werden, berichtet Biesenbach. So hatten die Organisatoren nicht damit gerechnet, dass einige der israelischen Teilnehmer sogar schweinerne Weißwurst, andere aber nur koscher essen. Die Lösung waren zwei Küchen: Eine im Freizeithaus, eine im Jugendgästehaus am Jahn-Stadion.

 

Letztere haben die Israelis gleich nach ihrer Ankunft durch das Erhitzen des Ofens auf sehr hohe Temperatur und das Mitbringen eigener Pfannen und Messer koscher gemacht: Die jüdische Speisevorschrift verlangt, dass Speisen, die Fleisch und solche, die Milch enthalten, in verschiedenen Räumen und mit verschiedenem Geschirr zubereitet werden. So konnten sie für den Sabbat vorkochen, denn von Sonnenuntergang am Freitagabend bis zum Sonnenuntergang am Sonnabend ist das nicht erlaubt. Ebenso wenig wie Autofahren, aber das war auch nicht nötig: Feiern ist am Sabbat völlig in Ordnung, und die Party zum Auftakt des Schützenfests Altkloster stieg direkt vor der Haustür.

 

www.tageblatt.de  04.08.2018 - von Anping Richter

Mo

04

Jun

2018

Deutsch-Israelischer Fachkräfteaustausch - jetzt bewerben

29. Juli – 5. August (in Deutschland) & 08. – 15. Oktober 2018 (in Israel)

Der Austausch des Stadtjugendring Buxtehude (SJR) mit Israel geht in die nächste Runde: In diesem Jahr findet der Austausch erneut als Staff Exchange statt, also als Austausch von Aktiven in der Jugendarbeit aus Deutschland und Israel.

 

Ziel des Jugendleiter*innenaustausches ist das Kennenlernen unterschiedlicher Herausforderungen und Methoden der interkulturellen Jugendarbeit und der Gastländer durch Besuche in den entsprechenden Ländern. Außerdem gibt es durch die vergangenen Maßnahmen viel Potenzial für Reflektion, Erfahrungsaustausch, aber auch die zukünftige Gestaltung der Jugendbegegnungen.

 

Der Staff Exchange richtet sich an ehren- oder nebenamtliche Jugendleiter*innen / Übungsleiter*innen / Vorstände aus der Buxtehuder Jugendarbeit. Als eine*r von insgesamt 10 Teilnehmer*innen hast Du vor Ort die Möglichkeit bei verschiedenen Workshops und Besuchen der Einrichtungen die israelische Jugendarbeit kennenzulernen.

 

Wir laden Dich herzlich ein, Dich zu bewerben und dich in die interkulturelle Jugendarbeit einzubringen – egal ob du bereits darin Erfahrungen hast oder noch Neuling bist!

 

Neugierig? Wir auch: auf Dich!

 

-> weitere Informationen

 

So

25

Mär

2018

Exchange Connects: Internationale Jugendarbeit innovativ

Der Stadtjugendring Buxtehude erhält den Zuschlag: das Projekt "Exchange Connects - durch internationalen Austausch befähigt zu gesellschaftlichem Engagement" des SJR wurde aus 96 Projektanträgen ausgewählt (insgesamt erhielten 16 Projekte eine Förderzusage).

 

Innerhalb von drei Jahren stehen 25.000 Euro aus Mitteln des Innofonds des BMFSJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) zur Verfügung um das Projekt mit Leben zu füllen.

 

Die Projektmittel ermöglichen die inhaltliche und pädagogische Weiterentwicklung des seit 2015 erfolgreichen Israel-Austausches des SJR. Darüber hinaus kann damit ein neues Austauschprogramm mit Russland angeschoben werden.

 

Bei "Exchange Connects" werden teilnehmende Jugendlicher und Fachkräfte (Jugendleiter) durch ihre positiven Erfahrungen und Erlebnisse bei internationalen Austauschmaßnahmen dazu animiert, selbst positiv in die Gesellschaft hinein zu wirken.

 

Über die Durchführung von Autauschprogrammen mit Israel und Russland und die dabei stattfindende Partizipation der Teilnehmenden erfüllt das Projekt Exchange Connects zwei zentrale Ziele:

  1. Ehrenamtliche Jugendleiter zur Unterstützung von Austausch-Maßnahmen zu qualifizieren, zu motivieren und untereinander zu vernetzen.
  2. Jugendliche an ein gesellschaftliches Engagement heranführen und zu Botschafterinnen und Botschaftern des internationalen Gedankens und Miteinanders zu befähigen.

Im Anschluss soll das Projekt (Laufzeit bis Ende 2019) evaluiert und in kommunale Strukturen überführt werden.

 

Als konkrete Maßnahmen finden in diesem Jahr ein Jugendleiter-Austausch mit Israel und die Teilnahme an einem Multinationalen Jugendcamp in Russland statt. Weitere Informationen zu den Maßnahmen und freien Teilnehmerplätzen hält die SJR-Homepage unter www.sjr-buxtehude.de bereit.

 

Telefonnummern

Spielmobil: 0152-04933305

Sprinter: 0170-8014347

SJR-Büro (AB): 04161-2981

 

Terminhinweise

Ausstellung

"Oh, eine Dummel!"

 

03.09.- 21.09.2018

im Stadthaus Buxtehude, Bahnhofstraße 7,

21614 Buxtehude

Nächste Mitgliederversammlung

 

Mi., 12. September 2018
um 19:30 Uhr

im Stadthaus Buxtehude

Tag der Jugendarbeit

 

20. Oktober 2018

im Freizeithaus Buxtehude

 

Jugendleiter*innenaustausch mit Israel

29. Juli - 5. August in Deutschland & 08. - 15. Oktober 2018 in Israel

 

-> zur Bewerbung