Mi

07

Aug

2019

Israel-Austausch: Den Gemeinden etwas zurückgeben

Die deutsch-israelischen Teilnehmer beim gemeinsamen Shabbat-Dinner - Foto: SJR
Die deutsch-israelischen Teilnehmer beim gemeinsamen Shabbat-Dinner - Foto: SJR

BUXTEHUDE. Seit 2015 organisiert der Stadtjugendring Buxtehude einen Israel-Austausch. In diesem Jahr ging es für die Teilnehmer unter anderem zum Wattwandern und zur KZ-Gedenkstätte in Bergen-Belsen. Seit dem 1. August ist die Gruppe nun in Israel.

 

Der letzte Abend in Buxtehude, bevor es nach Israel geht: Gerade erst sind die 16 Teilnehmer – acht auf israelischer, acht auf deutscher Seite – von ihrem Ausflug nach Cuxhaven zurückgekehrt, nun wird im Jugendgästehaus aufgeräumt und das Abendessen gekocht. Auch was das Essen angeht, treffen Deutschland und Israel aufeinander: Es gibt Kartoffelsuppe und Shakshuka, ein Gericht aus pochierten Eiern und Tomatensoße.

 

In diesem Jahr arbeitete der Stadtjugendring erstmals mit der israelischen Organisation „Matnasim“ als Partner zusammen, berichtet Anna Bundt vom Stadtjugendring. Der Kontakt entstand durch einen Fachkräfteaustausch im März. Der Israel-Austausch für Jugendliche und der für Fachkräfte finden im Wechsel statt. So entstehe auch ein „nachhaltiges Netzwerk, sagt Bundt: Die Betreuer des Austausches seien oft schon selbst als Jugendliche mitgefahren.

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Mi

24

Jul

2019

Stadtteileltern unterstützen Kinderforum in der Sagekuhle

THW, Buxtehuder helfen e.V. und Stadtjugendring (ganz links: Martin Ratering) erhalten eine Spende von den Stadtteileltern (ganz recht: Dr. Dunja Sabra) - Foto: Jule Borchard
THW, Buxtehuder helfen e.V. und Stadtjugendring (ganz links: Martin Ratering) erhalten eine Spende von den Stadtteileltern (ganz recht: Dr. Dunja Sabra) - Foto: Jule Borchard

Buxtehude. Der Name ist Programm: Die Eltern und Großeltern von Kindergartenkindern und Grundschülern

engagieren sich gemeinsam für ihren Stadtteil. Ihr Engagement reicht dabei von regelmäßigen Nachmittagstreffs über die Mitwirkung am Leben im Stadtteil bis zu

öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen.

 

Ihr Stadtteil, das ist das Einzugsgebiet von Kindergarten und Grundschule am Rotkäppchenweg. Am Standort der beiden Bildungseinrichtungen ist 2013 das FaBiZ (Familienbildungszentrum) hervorgegangen. Am gleichen Standort sind noch ein Spielplatz, ein Bolzplatz und das Kinderforum des SJR zu finden. Das Kinderforum ist eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Trägerschaft des Stadtjugendrings und öffnet an vier Nachmittagen in der Woche mit niedrigschwelligen Angeboten für die Kinder im Stadtteil.

 

Die Stadtteileltern unterstützen das Kinderforum nun mit einer Spende über 500 Euro. Davon können im Kinderforum neue Spielgeräte angeschafft werden. „Wir danken Frau Dr. Dunja

Sabra stellvertretend für die Stadtteileltern für die Spende – und für das große Engagement im und für den Stadtteil,“ freute sich SJR-Vorstandsmitglied Martin Ratering bei der Entgegennahme der Spende am Rande des Stadtteilfestes beim FaBiZ.

 

Das Geld stammt aus Eintrittsgeldern des öffentlich viel diskutierten Syrien-Vortrags von Lutz Jäkel am 27. April in Buxtehude, den die Stadtteileltern ausgerichtet haben. Neben dem SJR wurden auch das Technische Hilfswerk und der Verein Buxtehuder helfen mit Spenden

bedacht.

Fr

12

Jul

2019

Von Paste-Ups und Graffiti – Alternatives Versammlungsformat auf den Spuren von Banksy

Jugendleiter aus Buxtehude vor dem "Kilimanschazo", dem Hochbunker im Flora-Park
Jugendleiter aus Buxtehude vor dem "Kilimanschazo", dem Hochbunker im Flora-Park

 

Julia schlägt vor, etwas näher an die Wand heranzutreten – sonst kann man die Details der Zeichnung nicht erkennen. Das Paste-Up klebt über den Köpfen und ist nicht sehr groß, aber bei näherem Hinsehen erkennt man Little Lucy und ihre Katze. Paste-Ups sind mit Kleister oder Leim befestigte kleine Plakate. In den letzten Jahren sind sie etablierter Teil der Streetartkultur geworden und sind landauf landab in Szenestadtteilen zu finden.

 

 

Streetart-Expertin Julia führt die Jugendleitergruppe des Stadtjugendring Buxtehude durch die Hamburger Schanze. In der Rosenhofstraße sind besonders viele Paste-Ups zu finden, aber auch zahlreiche Graffitis – ob es sich dabei jeweils um Kunst oder bloße Schmierereien handelt, liegt im Auge des Betrachters. In jedem Fall wird Straßenkunst in der Hamburger Schanze nicht verfolgt, teilweise sogar beauftragt. So ist die Feuerwehrwache Altona mit einer Comic-Geschichte im Stile eines Andy Warhol auf der Vorderseite besprüht. Auffällig ist auch der „Kilimanschanzo“ genannte Hochbunker im Flora-Park mitten im Schanzenviertel – seine Außenwände sind Graffitifläche und Kletterwand gleichermaßen.  

 

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Do

04

Jul

2019

Stadtjugendring und Partnerorganisation halten Israel-Austausch lebendig

Die Jugendleiter Anna Bundt und Darian Harff vom Stadtjugendring Buxtehude während ihres letzten Israel-Aufenthalts im März. Foto: SJR
Die Jugendleiter Anna Bundt und Darian Harff vom Stadtjugendring Buxtehude während ihres letzten Israel-Aufenthalts im März. Foto: SJR

BUXTEHUDE. Das Programm, das der Stadtjugendring Buxtehude und die Partnerorganisation „Migvanim“ in Israel 2014 ins Leben gerufen haben, ist vorbildlich. Trotzdem hätte der Jugendaustausch vom 22. Juli bis zum 8. August 2019 fast nicht stattfinden können.

 

Jetzt vermelden die Jugendleiter Anna Bundt und Darian Harff sichtlich erleichtert: „Es klappt, endlich haben genügend Teilnehmer zugesagt.“ Dabei ist das Angebot des Stadtjugendrings sehr attraktiv: Acht Jugendliche aus Deutschland und acht Jugendliche aus Israel werden die jeweiligen Länder als Gruppe unmittelbar aufeinanderfolgend besuchen. Vor Ort gibt es ein tolles Programm mit Unterkunft, gemeinsamen Aktivitäten und Ausflügen, erst zehn Tage in Buxtehude, dann sieben Tage in Israel. Die Teilnahme kostet dank öffentlicher Förderung für die Jugendlichen nur 300 Euro pro Kopf.

 

„Das liegt auch daran, wie einseitig hierzulande die Darstellung Israels in den Medien ist“, sagt die 22-jährige Studentin Anna Bundt, die die Gruppe als Betreuerin zusammen mit dem 24-jährigen Studenten Darian Harff begleiten wird. Israel werde von vielen vor allem als Kriegsgebiet wahrgenommen. Sie selbst war schon siebenmal in Israel. Zuletzt für sechs Tage im März, um mit dem Team der Partnerorganisation „Migvanim“ in der 40 000-Einwohner-Kommune Ramat HaSharon die Jugendreise vorzubereiten.

 

Auch auf der israelischen Seite kämpfen die Jugendaustausch-Gründer mit Vorurteilen, die durch Medienberichte geschürt werden: Dort wird viel über Rechtsextremismus in Deutschland und Europa berichtet, so dass Eltern Bedenken haben, ihre Kinder nach Buxtehude zu schicken – auch, wenn Übergriffe mit rechtsextremem Hintergrund, von denen sie erfahren, in Wien oder Sachsen spielen. „Umso wichtiger ist es, dass solche Jugendaustausche weiterhin stattfinden“, sagt Anna Bundt. Denn durch die persönlichen Kontakte und das Erleben vor Ort bekämen die jungen Leute ein eigenes, differenziertes Bild voneinander und von dem jeweiligen Land. „Es ist uns auf beiden Seiten auch sehr wichtig, dass wir damit ein Zeichen setzen, nämlich: Wir haben Interesse.“

 

Israel-Austausch

„ConAct“, das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch, stellte für den Stadtjugendring den Kontakt zu einer geeigneten Partnerorganisation her. 2014 kam es zu ersten Besuchen und Gegenbesuchen der Mitarbeiter, daraus wurde erst ein Mitarbeiter-Austausch, seit 2016 ein regelmäßiger Jugendaustausch, der durch ein Sonderprogramm des Bundes gefördert wird.

 

www.tageblatt.de von Anping Richter

 

Do

20

Jun

2019

Im Kinderforum tobt seit 25 Jahren das Leben

Dank Sponsoren wie der Jugendstiftung der Sparkasse (im Bild Robert Kampfrad und Sabine Hausmann), der Initiative „Hand und Herz“ (im Bild Anett Scholüke und Katharina Bodmann) und weiterer Spender wurde der neue Anhänger angeschafft. Foto: Anping Richter
Dank Sponsoren wie der Jugendstiftung der Sparkasse (im Bild Robert Kampfrad und Sabine Hausmann), der Initiative „Hand und Herz“ (im Bild Anett Scholüke und Katharina Bodmann) und weiterer Spender wurde der neue Anhänger angeschafft. Foto: Anping Richter

BUXTEHUDE. Der Stadtjugendring ist Dachverband der Organisationen, die in Buxtehude etwas für die Jugend tun - und er kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Jetzt gab es eine Jubiläumsfeier in der Sagekuhle mit 200 Gästen.

 

Unter dem Eindruck der von den Nazis gleichgeschalteten Jugendorganisationen regten die britischen Besatzer die Gründung des Stadtjugendringes im Jahr 1949 an. Heute hat er 47 Mitgliedsorganisationen – vom Schwimm-Club bis zu den Musikzügen.

 

Das war kürzlich im Jugendhilfeausschuss zu erfahren, wo der SJR unterhaltsam vorgestellt wurde: Der Vorsitzende Achim Biesenbach und sein Stellvertreter Niels Kohlhaase veranstalteten ein interaktives Online-Quiz, bei dem die Ausschussmitglieder mit ihrem Wissen über den SJR wetteifern konnten.

 

Der SJR hat im Laufe der Jahre einige eigene Initiativen auf den Weg gebracht – darunter betreute Ferienreisen und Freizeitfahrten, einen Jugendaustausch mit Israel und einen mit Russland.

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Telefonnummern

Spielmobil: 0152-04933305

Sprinter: 0175-8706521

SJR-Büro (AB): 04161-2981

 

Terminhinweise

Mitgliederversammlung

im November 2019

Termin noch offen